Internet Recht

Internet-Recht in Griechenland

Da es mittlerweile üblich ist im ausgewählten Urlaubsland auch online unterwegs zu sein, sollte der Landesbesucher sich in jedem Fall mit den hiesigen Rechten vertraut machen. So ist auch in Griechenland der kommerzielle und wirtschaftliche Wert des Internets in den letzten Jahres gestiegen.

Aber dennoch bildet Griechenland im europäischen Vergleich das Schlusslicht bei der Internetnutzung der Haushalte in Griechenland. Trotzdem ist es auch für griechische Unternehmen wichtig sich marktführend über das Internet zu präsentieren und mittels Onlinewerbung und Onlineshop den Absatzmarkt zu erweitern.

Wie auch in anderen Ländern bedarf es bei der Nutzung des Internets auch entsprechender Gesetze und Richtlinien. Hier kommt das Internetrecht zum Tragen, welches rechtliche Fragen bei der Nutzung des Internets regelt. Rechtlich verantwortlich für die über das Internet verbreiteten Themen ist der Eigentümer der Geräte.

Zumeist gilt das Landesrecht für Internetnutzung des Senders. Daher sind einige Dinge bei der Nutzung des Internets zwingend zu beachten. Griechische Unternehmen bedienen sich auch der weitgenutzten Domänen. Der jeweilige Domänenname wird durch die „Top-Level-Domain.com“ oder durch TLD.gr reserviert.

Diese Vergabeunternehmen sind an die Richtlinien und Gesetzesausgaben der E.E.T.T. gebunden. Dies ist die nationale Regulierungsbehörde, für Überwachungen und Regelungen im Bereich Telekommunikation. Die E.E.T.T. regelt die Vergabe von Domänennamen und schlichtet Streitigkeiten bei der Namensvergabe von Domänen und ist Bilder der Preispolitik.

Weiterhin gibt es das ITE-Institut, welches ebenfalls Domänennamen vergibt, dies jedoch nur nach den eindeutigen Bestimmungen und Richtlinien der E.E.T.T. Das ITE-Institut ist also lediglich Erfüllungsgehilfe der E.E.T.T., Streitigkeiten und andere Problemfälle werden grundsätzlich nur von der E.E.T.T. geregelt.

Schwierigkeiten können auftreten, wenn die Namen von Internetseiten beispielsweise ins Englische übersetzt werden, oder wenn die Namen in griechischen Buchstaben oder lateinischer Schrift angegeben werden.

Ein wichtiger Teil des Internetrechts Griechenlands ist auch die Regelung für die Zuständigkeit der Gerichte. Im Beispiel kann man als in Deutschland ansässige Person lediglich Domänen mit der Endung „de“ beantragen, in Griechenland kann man allerdings auch Domänen mit der Endung „gr“ beantragen.

Damit ist für das griechische Gericht erst einmal zu prüfen, wo der Nutzer der Domäne seinen Rechtssitz hat. Gleiche Regelung gilt auch bei strafbaren Handlungen. Bei strafbaren Handlungen in Griechenland tritt das griechische Gesetz ein, bei Handlungen außerhalb Griechenlands tritt das jeweilige Landesrecht für Internetnutzung ein.

Für den Urlauber selber ist die Internetnutzung in Griechenland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern noch schwierig, da dort nur ca. 38 Haushalte von 100 einen Internetzugang haben. Daher stellt sich dem Reisenden die Frage, wie er doch zu vergleichsweise günstigen Kosten auch in Griechenland im Netz unterwegs sein kann. Infolge der ländlichen Strukturen in Griechenland ist das Telekommunikationsnetz nicht gut ausgebaut.

Daher sind die Erfolgschancen mittels UMTS oder DSL das Internet zu nutzen fast aussichtslos. Per Modem lässt sich so nur eine Einwahl mittels EPAK-Nummern und PrePaid-Surf-Karten realisieren. Die Möglichkeit ist preiswert, da der Urlauber frei surfen kann zu den Einwahlkosten des Ortsnetztarifes.

Weiterhin gibt es auch griechische Anbieter, wie Netcarta oder Wind. Diese PrePaidkarten kann man vor Ort im Urlaubsland kaufen, sind aber zumeist nur für Urlauber sinnvoll, die länger im Land bleiben oder regelmäßig wiederkehren, da die Prepaid-Guthaben zumeist nach einem Jahr verfallen. Man erhält diese Karten in Handy- und Telefonläden, aber auch an Kiosken. Eine weitere günstige Alternative findet man unter Senseconnect.

Dort findet man einen Internetzugang, der ebenfalls zu den recht preisgünstigen Tarifen des Ortsnetzes abgerechnet wird. Das Verfahren kann von ohne weitere Formalitäten von dem Griechenlandbesucher flexibel genutzt werden. Hier erhält man die entsprechenden Daten für Einwahl und Zugang, aber auch die entsprechenden Preisinformationen.

Damit der Urlauber aber keine böse Überraschung erlebt, sollte er sich bei einem Hotelbesuch über die hotelinternen Minutenpreise informieren, damit die Surf-Kosten nicht um ein Vielfaches höher ausfallen, als erwartet. Es gibt mit Sicherheit viele Möglichkeiten auch in Griechenland mobil zu bleiben. Man sollte sich aber vorher genau mit diesem Thema befassen und ausführlich Preise und Netzverbreitung prüfen. Für jedermann am einfachsten ist sicher die Nutzung von PrePaidkarten, da hier die Kosten am übersichtlichsten sind und keiner mit bösen Überraschungen rechnen muss. Denn was ist schon ärgerlicher, als einen schönen Urlaub zu verleben und dann die Urlaubskasse für diverse Internetkosten plündern zu müssen. Nicht zu vergessen sind an dieser Stelle aber auch die Internetcafés, auch hier kann man zu überschaubaren Kosten online sein und Mails abrufen.

Wer in Griechenland Urlaub macht, sollte also vorab einige Dinge für die Nutzung des Internets zwingend klären. Zum einen ist der Ausbau des Telekommunikationsnetzes eures Urlaubsortes wichtig und das Vorhandensein etwaiger Internetzugänge. Um flexibel zu sein, sind PrePaidkarten, die in Griechenland selber erworben werden eine der günstigsten Alternativen. Da die Preise aber natürlich nicht stabil sind, ist vor einem Urlaubsbesuch der aktuelle Tarif bei den oben genannten Anbietern zu klären. Unbedingt zu bedachten, ist auch, dass UMTS fähige Handys und Netbooks zu enormen Kosten führen können, da das zu übertragende Datenvolumen zum Teile mit bis zu 15Euro/MB abgerechnet werden könnte.

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