Inseln
Griechische Inseln
Griechenland ist ein kulturell interessantes und einmaliges Land. Sowohl auf dem Festland als auch auf seinen vielen Inseln. Rhodos, Kreta und die vielen anderen Inseln – was wäre Griechenland ohne seine Inselwelt, die dem Land seinen unverwechselbaren Charakter verleiht.
Ruhe, Kultur, Genuss oder Partylaune. Auf jeden Fall Urlaub pur bieten die griechischen Inseln in ihren typischen Farben blau und weiß. Pauschalurlauber oder Inselhüpfer nur mit dem Rucksack auf dem Rücken, alle sind den Griechen herzlich willkommen und jeder kommt hier auf seine Kosten.
Es gibt Inseln in der Ägäis, im Ionischen Meer, zu denen auch die Kykladen und Kreta gehören, Inseln im offenen Mittelmeer und Binneninseln.
Es gibt zahlreiche Inseln, die ganzjährig bewohnt sind. Die bekanntesten unter ihnen gehören auch zu den beliebtesten touristischen Zielen:
Kreta, Mykonos, Rhodos, Samos, Kos, Korfu, Skiathos, Lesbos, Naxos, Karpathos und Santorin.
Die größte griechische Insel im Mittelmeer ist Kreta. Kreta ist auch die bekannteste Insel und kann über zwei Flughäfen von Deutschland aus direkt angeflogen werden: Hier im Norden, wo auch die Flughäfen Chania und Heraklion angesiedelt sind, ist Kreta touristisch mittlerweile sehr gut erschlossen.
In der Nähe der beiden Flughäfen befinden sich auch die bekanntesten und meistbesuchten Urlaubsorte Kretas, so zum Beispiel Stalis, Malia und Chersonissos. Die griechische Kultur ist natürlich auch auf Kreta stark präsent. Auf freien oder geführten Wanderungen kann man diese Kultur hautnah kennenlernen. Natürlich hat Kreta auch wunderschöne, lange, meist kieselige Strände, doch es gibt auch noch den einen oder anderen romantischen Geheimtipp.
Mykonos ist die bekannteste Insel der Kykladen. Einen Urlaub auf Mykonos kann man gut mit ein paar Tagen in Athen verbinden. Denn Mykonos ist von Athen aus mit dem Schiff sehr gut zu erreichen. Oder aber man fliegt direkt auf diese schöne Insel von vielen Flughäfen Europas aus. Mykonos ist allerdings – aufgrund der guten Erreichbarkeit – vor allem an den Wochenende sehr voll.
Das wirkt sich leider auch auf die Preise aus, die relativ hoch sind. Trotzdem lohnt ein Besuch dieser zauberhaften Insel. Sehenswert ist der Hauptort mit seinen verwinkelten Gassen und schönen Plätzen. Sehr romantisch mutet die Bauweise der Häuser an, die im Klein-Venedig von Mykonos direkt ans Meer gebaut sind. In der Nähe des Hauptortes befinden sich auch die „Kato Mili“, das Wahrzeichen der Insel: Vier Windmühlen, die auf der Spitze eines Berges stehen. Mykonos ist wegen seiner zahlreichen Clubs vor allem für Partyfreaks ein idealer Urlaubsort. Mykonos ist aber auch bekannt für die Lesben und Schwulen Szene. Die Strände sind sehr schön, die bekanntesten sind aber oftmals sehr überlaufen.
Santorin ist neben Mykonos ebenfalls eine sehr bekannte Kykladeninsel. In Griechenland wird sie aber meistens nur Thira genannt – wichtig zu wissen, wenn man Fährtickets kaufen möchte. Santorin ist sehr gut per Schiff oder Flugzeug erreichbar. Der Hafen liegt gut geschützt am Meer und kann ohne Einschränkungen angelaufen werden. Wer Santorins besonders schönen Seiten schon bei der Ankunft kennenlernen möchte, sollte mit der Fähre von Norden her in den Hafen von Santorin einlaufen. Man fährt durch die Caldera, einen Krater und sieht dann zuerst die Ortschaft Oia und danach Fira. Beide Örtchen liegen direkt am Hang der Caldera – ein zauberhafter Anblick. Santorin ist sehr hügelig, man ist ständig am „Klettern“. Das ist nicht jedermanns Sache und sollte bei der Wahl des Urlaubsziels berücksichtigt werden. Die Glaskunst ist besonders in Oia präsent, nicht zuletzt wegen der deutschen Künstlerin Uschi Schmitt, die sich das ganze Jahr über auf der Insel aufhält – im Winter im Atelier und im Sommer in ihrer Galerie „The Wave“.
Wer die grüne Natur liebt, sollte einmal nach Korfu kommen. Sie ist die zweitgrößte der Ionischen Inseln und kann ebenfalls direkt angeflogen werden. Typisch für sie ist die üppige, grüne Vegetation. Aber natürlich hat sie auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie das Kloster Pondikonissi, das serbische Kriegsmausoleum und das Achilleion zu bieten. Korfu ist ein Paradies für Wanderer. Ein über 200 Kilometer langer Wanderweg – der Corfu-Trai,l führt über die Insel. Wer einen Blick nach Albanien oder aufs griechische Festland wagen möchte macht sich auf, den höchsten Berg der Insel, den Pantokrator (906 m) zu erklimmen.
Die Inselwelt Griechenlands bietet viel Abwechslung. Für jeden Urlaubstyp gibt es die richtige Insel. Sportler, Wanderer, Kulturhungrige, Naturverbundene, Badenixen – alle finden in Griechenland ihre persönliche Lieblingsinsel. Die großen Reiseveranstalter haben Griechenlands Inseln alle im Programm.
Möchte man es etwas individueller und interessiert man sich mehr für die unbekannteren Inseln, sollte man sich an einen Spezialveranstalter für Griechenlandurlaub wenden. Der hat dann auch noch den einen oder anderen Geheimtipp parat und bieten oft idyllische Unterkünfte abseits der touristischen Hochburgen an. Ferienhäuser sind in Griechenland eine beliebte Alternative zum Hotel. Dann sollte man allerdings einen Mietwagen dazu buchen, um unabhängig zu bleiben. Eine besondere Reise wäre auch, durch Inselhüpfen mehrere griechische Inseln während seines Urlaubs kennenzulernen und für sich zu entdecken. Wer sich vorab informieren möchte, kann sich auch Infomaterial des griechischen Fremdenverkehrsamtes schicken lassen.